Es geht nicht darum, ob wir Frieden wünschen. Es geht darum, daß wir ihn schaffen.

Friede ist ein Muß in einer Zeit, in der der Mensch über die absolute Tötungsmacht verfügt. Der Heutige kann das höhere Leben auf unterschiedliche Weise auslöschen, atomar, biologisch, chemisch, genetisch.
Die Notwendigkeit des Friedens bedingt, dauerhaft stringente Streitgründe aus der Welt zu schaffen.

Im bestehenden Staatensystem wäre dies allenfalls möglich, indem man alle Staaten gleich groß machte mit annähernd gleich großen Küsten- und Meeresanteilen sowie annähernd gleich vielen Überbleibseln an Bodenschätzen.

Freiheit führt zu selbständigen Gemeinden.
Damit ist der große Krieg schon mal ausgeschlossen.
Zwischen den selbständigen Gemeinden kann es durchaus auch zu gewaltsamen Auseinandersetzungen kommen. Sie werden aber wohl mit Fäusten und Knüppeln ausgetragen werden müssen.
Die Vernichtung einer Gemeinde durch eine oder mehrere andere ist nicht zu befürchten. Denn sie erbrächte, daß sich keiner mehr sicher fühlen dürfte. Sie ließe das ganze System zusammenbrechen. Das aber würde mit Sicherheit niemand in Kauf nehmen wollen.
Freie Menschen verabscheuen Gewalt. Die beiden Bundesbriefe der Eidgenossen geben dafür ein eindrucksvolles Beispiel.