Ihr Programm schreibt jede Föderalistische Partei selbst.

Sich gängeln und betreuen zu lassen , ist angenehm. Aber es führt ins Verderben.
Freiheit verlangt: selber machen. Sie stellt in die Verantwortung.
Freiheit gehört dem Einzelnen. Er kann sie nur in einer selbstgewählten, selbständigen Gemeinschaft behalten.
Hier einige Gedanken, die für das politische Wollen und Müssen von Bedeutung sind:

Die Menschheit stellt ihre Existenz aufs Spiel, indem sie die Biosphäre ihres Planeten nachhaltig schädigt und ihre Streitgründe verschärft. Bei der ihr gegebenen absoluten Tötungsmacht ist das aufs Äußerste bedrohlich.

Damit erheben sich folgende Kardinalfragen:
Macht es Sinn, worauf der Mainstream setzt, gegen die einzelnen schlimmen Erscheinungen vorzugehen? Verzeichnen die anerkennenswerten Initiativen, die sich um Besserung bemühen, nennenswerten Erfolg?
Die Realität zeigt, was die Erfahrung erwarten läßt, daß die Bemühung, die Symptome eines Schrecknisses kurieren zu wollen, vergeblich ist. Dieses Bestreben gleicht dem Kampf gegen Windmühlenflügel.
Man kann schlechterdings einem Wahn sein Wüten nicht austreiben, ohne ihm an die Wurzel zu gehen.
Was aber ist die Wurzel allen Übels? Wer oder was bringt die Menschen dazu, derart massiv zu töten, zu zerstören und zu verwüsten?

Tod und Verderben bringt der Krieg. Doch wächst sich hier der Wille oder der Haß verfeindeter Völker aus? Der Wille muß stets geweckt werden, zumeist durch Fehlinformation. Und wo Haß tatsächlich vorliegt, ist er von oben geschürt.
In Wahrheit sucht hier stets die vorhandene Obrigkeit ihren Vorteil.
Wenn dagegen Menschen von sich aus zur Waffe greifen, ist stets vorhandene Ungerechtigkeit oder verbreitete Not der Grund. Diese Mißhelligkeiten aber haben sie selten selbst verursacht.
Krieg und Bürgerkrieg setzt die Eigenheit des Systems Staat in die Welt.
Bisher waren die gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen den Staaten geopolitisch erträglich. Tod und Zerstörung waren überwindlich. Die Digitalisierung jedoch läßt nun nur mehr Automaten auf einander losgehen, kaum zu stoppen. Und in den Katakomben lauern A-, B, C und H-Waffen.
Das ist vor dem Hntergrund schrumpfender Ressourcen zu sehen. Für Streitgründe gibt es vermehrt Anlaß.

Wer oder was zum anderen verführt die Menschen dazu, ihren Lebensraum in dem zu beklagenden Ausmaß zu schädiigen?
Mangelnde Bewußtheit ist sicher ein Grund. Viele Menschen stellen die Bedrohlichkeit der Umweltbeeinträchtigung in Abrede oder bagatellisieren sie.
Dies liegt nicht zuletzt auch daran, daß die Politik und ein Teil der Wissenschaft sie falsch informiert und bewußt beschwichtigt.
Die Einrichtung Staat, insbesondere die Demokratie, ist vom Wachstum abhängig. Ihre Regierungen müssen, wollen sie am Ruder bleiben, ihren Mitbürgern unentwegt gute, möglichst bessere Lebensbedingungen verschaffen. Sie können ihnen Verzicht nicht zumuten.

Dem Staat daher ist praktisch nicht möglich, der Umwelt den nötigen Schutz zu gewähren.
Die Institution Staat ist darüber hinaus ideell fragwürig.

Sie hält sich für unersetzlich, weil ihre Bürger, auf sich gestellt, sich als hilf- und heillose Scheusale erwiesen. Zwang, von einer weisen Obrigkeit ausgeübt, sei daher unerläßlich.
Zudem heißt es: Wo der Staat nicht hütete, wütet das grausame Recht des Stärkeren.
Die Realität jedoch dreht diesen Satz um: Im Staat hat das gierige Geld das Sagen. Die Demokratie hat sich zur Oligarchie entwickelt. Nirgends gibt es mehr brutale Ausbeuter als in ihr.
Überdies leitet der Staat seine Existenzberechtigung von der Auffassung her, daß nur er seinen Bürgern verbreitetes Wohlergehen vermitteln könne. Der Mensch sei unfähig, für sich selbst zu sorgen.
Die Herabwürdigung seines Bürgers aber bringt das System Staat ideell in Verdruß. Der seiner Ehre Beraubte kann sich schlicht schlecht ehrenwert verhalten. Nirgends gibt es mehr Unzufriedenheit und Bedenkenlosigkeit, mehr Angriffswut und Gier als in den hochgelobten Demokratien.

Zwischen Freiheit und Zwang gilt derKompromiß als der Weisheit letzter Schluß. So viel Freiheit als möglich, nur so viel Zwang als nötig.

Das Halbe statt des Ganzen jedoch, das ruft ständig die Notwendigkeit der Veränderung hervor. Dabei verliert stets die Freiheit, es gewinnt der Zwang. Von ihr ist daher in der Realität kaum mehr etwas übrig.
Inkonsequenz verdinglicht ein Vorläufiges. Sie bedingt die Reform der Reform. Gegenwärtig braut sich eine Monsterwelle aus platzenden Provisorien zusammen.
Könnte daher die Zukunft Konsequenz einfordern? Wird sie ohne die Verwirklichung des Ganzen nicht zu haben sein?
Konsequenz, sagt Ralph Waldo Emerson, ist die Tugend der Kleingeistigen. Dieser Eingebung zollen die meisten seiner Mitberühmten Beifall. Sie bedeutet jedoch, daß die Tugend der großen Geister Folgerichtigkeit für verzichtbar hielte.
Kann etwa nur der kleine Geist dem Notwendigen Gefolgschaft leisten?
Was verheißt Zukunft, die Weisheit der Wissenden, der zufolge der Mensch nur im Hort zu halten ist? Oder vielleicht die Einfalt der alten Eidgenossen?
Tut Freiheit not, vielleicht die ganze?
Ihr mutigen Begründer föderalistischer Parteien in den Gemeinden und Regionen, Ihr werdet diese Fragen für Euch beantworten müssen. Wir von oben können, wollen und dürfen Euch nur Anregungen geben.

Viel Rüstzeug vermittelt Euch seit neuestem das E-Book von Frank Föder "Fremd- oder Selbstbestimmung?"