Der Föderalismus verlangt Eigenständigkeit, Eigeninitiative. Den großen Führern und Machern ist abzuschwören. Der Föderalist weiß, daß, wenn er etwas erreichen will, er es selbst in die Hand nehmen muß.

Die Pressue Group der FödBew ist nicht in der Lage und maßt sich auch nicht an, das Gründungsgeschehen von oben steuern zu wollen.

Weltweit schreitet die Gründung von gated, intentional und Lifeboat communities voran. Für deren Errichtung gibt die Foundation of intentional communities FIC Anhalte und Hilfen.

In noch so fest gefügten Staaten wie Deutschland schlagen wir den Bürgern vor, zunächst einen Selbsthilfeverein im Ort, im Viertel zu gründen. Alt hilft Jung und umgekehrt. Zugleich können/sollten Vorbereitungen für die spätere Selbständigkeit getroffen werden. Nützlich ist ein Tante-Emma-Laden, der Produkte aus der näheren Umgebung verkauft. Soweit möglich, sollten im Viertel Nahrungsmittel selbst hergestellt werden, in Gemüsegärten zum Beispiel. Auch kann vielleicht ein Mitglied einen Hühner- oder Schweinestall unterhalten. Nützlich sind auch Handwerksbetriebe aller Art.

Erfahrungen, die schon vorliegen, legen nahe, die Organisation nicht zu übertreiben. Ein solcher Verein verlangte zum Beispiel von seinen Mitgliedern per Fragebogen, sich festzulegen, welche Hilfe sie jeweils anböten. Eine solche Festlegung schreckt ab. Hilfen sollten der Spontanität überlassen bleiben. Aus versicherungstechnischen Gründen muß die dann tatsächlich zu leistende Hilfe dem Verein gemeldet werden.
Dagegen ist nützlich, in einem Feierabend-Parlament schon mal die direkte Demokratie vorzuüben.