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Was kommt da auf uns zu?


Gerald Celente malt für die nahe Zukunft ein erschreckendes Bild:

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/udo-ulfkotte/zukunftsforscher-gerald-celente-apokalypse-2-11-nicht-mehr-abzuwenden.html

To whom it may concern:

Die sieben Sünden

der gegenwärtigen Eltern- und Großelterngeneration.
Die gegenwärtig das Geschehen bestimmende Generation ruft hervor: Bevölkerungsschwund hier, Bevölkerungsexplosion dort, Vergeudung des Grundwassers, Verdichtung und Erosion der Ackerböden, Vergrößerung der Wüsten, Überfischung der Meere, Umwandlung der Rohstoffe in Umweltgifte oder Spurenelemente, Anhäufung der Staatsschulden und einiges mehr. Es ist schwerlich zu erwarten, daß diese Ursachen, zumal sie fortlaufend anwachsen, ohne Wirkung bleiben.

Doch wenn eintritt, was da ins Haus steht, werden die meisten Kinder Ihren Erzeugern – zu recht – vorhalten können:

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Leugnung

Du hast immer gesagt: „Ich weiß nicht, was die Leute wollen. Terror, Krieg, Katastrophen, das hat es immer gegeben, auch Umweltverschmutzung, Schwankungen im Erdklima und Angst vor dem Weltuntergang.“
Du hast nichts davon wissen wollen, daß Ihr, Deine Generation, unsere Lebenschancen aufs Spiel setztet. Du hast weit von Dir gewiesen, daß Du Schlimmes anrichtetest mit Deinem Verhalten, dem unbedenklichen Nutzen dessen, was Dir wohlfeil zu Gebote stand.

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Gelassenheit

Du hast immer gesagt: „Nur keine Panik! Was da geschieht, ist schlimm. Aber das Leben geht weiter.“
Daß immer mehr Menschen verhungerten oder unter Wassermangel litten, ließest Du mit dem Hinweis auf die Nahrungsmittelüberproduktion und die Meerwasserentsalzung an Dir abprallen. Daß die Weltkonferenzen, von denen eine die andere jagte, Milliarden von Dollar verschlingend, sämtlich ohne Auswirkung blieben, nahmst Du gleichmütig hin, die geäußerten Absichtserklärungen herausstreichend.
Zur Beunruhigung, sagtest Du, gäbe es keinen Grund. Schließlich hätten wir genug kluge Leute in der Politik und in der Technik. Und ohnehin machten Sonne und Erde mit uns, was sie wollen, wie die Naturkatastrophen bewiesen.

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Verdrängung

Du hast immer gesagt: „Ich kann sie nicht mehr hören, diese ständigen Horrormeldungen: Täglich verhungern 20 000 Kinder, Völkermord in Afrika, Terrortote mal hier mal da, Hochwasser- und Dürre-Katastrophen infolge der Klimaveränderung.“
Du hast gemeint, Du seiest dafür nicht verantwortlich. Du tätest recht und hieltest Ordnung. Außerdem spendetest Du dem Roten Kreuz und der Welthungerhilfe und betetest bei Gelegenheit für die Armen und Notleidenden.

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Selbstgerechtigkeit

Du hast immer gesagt: „Ich trenne meinen Müll, ich fahre so oft es geht mit öffentlichen Verkehrsmitteln, ich kaufe nur ökologisch hergestellte Produkte, ich habe nichts gegen Ausländer. Wenn sich alle so verhielten wie ich, gäbe es keine Probleme in der Welt.“
Du hast Küng gelesen, Dich dem „Weltethos“ verpflichtet. Du hast Dich hier und da eingesetzt für die Linderung der Not, hast den Hilfsorganisationen gespendet, Green Peace und amnesty international unterstützt.
Du hast einzelnen Menschen geholfen, Dir Gewissensentlastung verschafft. Aber gegen die Fahrt in den Abgrund hast Du nichts unternommen.

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Verdrossenheit / Schicksalsergebenheit

Du hast gelegentlich gesagt: „Sicher, man müßte etwas tun. So kann es nicht weitergehen. Aber was kann der einzelne schon machen? Die Mehrheit ist nun mal träge und dickfellig. Sich dem Lauf der Dinge entgegenzustemmen, ist nicht nur fruchtlos, wie die vielen Demonstrationen zeigen, es führt auch zum Polizeistaat. Was kommen soll, das kommt. Die Verhältnisse sind nicht zu ändern.“
In Wahrheit traf der Vorwurf der Trägheit und Dickfelligkeit Dich. Viele andere waren nicht zu faul und zu feige. Ihr Engagement jedoch verpuffte, teils, weil es zu viel Leute wie Dich gab, teils, weil die angestrebten Ziele unstimmig oder überzogen waren.

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Unbedachte Gutgläubigkeit

Du hast gesagt: „Nicht nur das Wachstum der Probleme ist gestiegen, auch die Fähigkeit zur Problemlösung.“
Du übersahst geflissentlich, daß hier der Wettlauf des Hasen mit dem Igel stattfand. Immer wenn das positive Wachstum ein Teilziel erreicht hatte, war es inzwischen von dem negativen überholt worden. Vor allem aber, selbst wenn die Technik eine nachhaltige Lösung geliefert hatte, so bei der privaten Energieversorgung, wurde sie von den Staaten gigantistisch konterkariert.
Du mißachtetest, daß, um der bedrohlichen Entwicklungen Herr zu werden, eine Änderung der Verhältnisse nötig war. Die Staaten, so auch ihre Vereinigungen, das hatte sich längst erwiesen, waren ungeeignet, die Probleme zu meistern, weil sie auf die Glücksvermehrung ihrer Bürger in der Gegenwart angelegt waren. Du hättest erkennen müssen, daß die Selbstsucht der Staaten, ihr Gebietsfetischismus, ihr übersteigertes Selbstwertgefühl den Frieden gefährdeten und ihre Anstrengungen, alles von oben regeln zu wollen, die Ungerechtigkeiten verstärkten und vermehrten.
Daß die Staaten das Verhängnis waren, daß die ihnen innewohnenden Eigenschaften das Unheil, das uns jetzt drückt, heraufbeschworen, hättest selbst Du bei etwas gründlicherer Betrachtung des Geschehens wahrgenommen.

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Welterfahrenheit

Du hast weise von Dir gegeben: „Nun gut, etwas weniger Staat wäre angebracht. Aber nur keine Ideologie! Utopien richten den größten Schaden an.“
Dir hätte klar sein müssen, daß angesichts der verknappenden Ressourcen und dem Vorhandensein von Massenvernichtungsmitteln der Friede nicht nur wünschenswert, sondern überlebensnotwendig geworden war. Es mußte darum gehen, die Gegensätze zu beseitigen, die Wut, den Haß. Indessen, daß dazu eine Änderung der Verhältnisse nötig war, wolltest Du nicht wahrhaben. Du beschwörtest Chaos und Anarchie, wenn man Hand an die bestehende Ordnung legte. Dir entging nicht, daß alle Probleme der Existenz der Staaten entwuchsen, daß das verfehlte Vertrauen in den guten Willen und das unbegrenzte Können der staatlichen Obrigkeit es war, das Chaos und Anarchie in immer mehr Teilen der Welt hervorrief.
Dein Verstand hätte Dir sagen müssen: Die Menschheit muß geeint werden. Sie benötigt eine Ordnung, die jedermann gutheißen kann, die die gesellschaftlichen Grundbedürfnisse des Menschen befriedigt. Denn nur aus einer solchen Ordnung heraus lassen sich die Menschen zu Friedfertigkeit und Mäßigung anhalten, sind die Überlebensprobleme zu meistern. Das war, wie Du hättest wissen müssen, eine Bedingung, ohne die nichts mehr geht.
Dabei hatten unsere Vorfahren gezeigt, wie man Frieden und Wohlfahrt für jedermann erwirkt. Und immer mehr Wissenschaftler forderten, was jene erfolgreich erprobt hatten: Selbständigkeit, Eigenverantwortung, eine Gesellschaft, die von unten nach oben aufwächst, Freiheit des Marktes. Die Naturvölker, die Nomaden in den Halbwüsten, die Bürger vieler Staaten, ja sogar vieler Slums schrien nach Freiheit. Doch der Schweiß der Edlen floß für den Zwang von oben.
Ihr hätscheltet Eure Irrtümer, setztet Euch über Vernunft und geschichtliche Erfahrung hinweg und überantwortet uns jetzt der Offenbarung des Johannes.

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